Die Mitgliedsunternehmen des VERS-Konsortiums liefern: 2020 haben sie ihre Flotten weiter mit lärmmindernder Bremstechnik ausgerüstet. Nun fließt die zweite Tranche CEF-Fördermittel: Rund eine Viertelmillion Euro überwies die VPI Servicegesellschaft jetzt an die acht Mitglieder. Die entsprechenden Zahlen hatte die VERS als Konsortialführer der zuständigen EU-Behörde CINEA fristgerecht für den jährlichen Action Status Report übermittelt. „Mit unserem Modell eines Konsortiums ist es uns gelungen, auch kleinen und mittleren Wagenhaltern die Inanspruchnahme von Fördermittel für die kostenintensive Umrüstung zu ermöglichen“, freut sich Karl-Heinz Fehr, Justiziar des VPI.

Die Fördermittel wurden von den Konsortial-Mitgliedern vornehmlich für die Umrüstung von Wagen eingesetzt, die auf dem deutschen Schienennetz verkehren. Dieser Schritt ist jetzt abgeschlossen. In Zukunft stehen die Flottenteile im Fokus, die aktuell nicht in Deutschland fahren und nach erfolgter Umrüstung wieder freizügig und lärmarm über die Grenzen hinweg eingesetzt werden sollen. Weitere 1,8 Millionen CEF-Fördermittel kann die VERS für diese Umrüstungsinvestitionen bis 2023 ausschütten.

Das Programm zur Unterstützung der Umrüstung lauter Güterwagen auf leise Brems- technik wurde 2018 unter dem Dach des EU-Infrastrukturfonds CEF (Connecting Europe Facility) aufgelegt. Einzeln wären kleinere Wagenhalter als Antragsteller chancenlos ge- wesen: 2.000 Wagen Minimum lautet die Vorgabe des CEF-Programms für die Beantragung von Mitteln. Gemeinsam bringen die am Konsortium beteiligten Unternehmen rund 8.000 Wagen ein. Zu den Teilnehmern des Konsortiums gehören: ARETZ GmbH, CFL Cargo SA, ERR European Rail Rent GmbH, Mosolf Automotiv Railway GmbH, On Rail GmbH, ORV GmbH, Tyczka Gase GmbH und die VTG Rail Europe GmbH.

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